Über das Neinsagen

Diesen Text habe ich – sehr spontan – auf einer echten alten Schreibmaschine getippt. Wie alle anderen Texte in diesem Blog auch. Also: Falls Rechtschreibfehler drin sind (und ja, das sind sie), dann heißt das nicht, dass ich keine Ahnung von Rechtschreibung habe – sondern dass ich sie beim wilden Heruntertippen einfach übersehen habe. (Denn wenn sie mir sofort auffallen, verbessere ich sie noch, mal mit Tippex, mal per Stift, wie ihr seht.)

Also: Ich entschuldige mich im Voraus für sämtliche Fehler. Aber dafür, dass ich das hier in einem Fluss runtergeschrieben habe, ist das Ergebnis doch eigentlich ganz gut, oder? 🙂

Über die Freiheit

Ein Blogartikel über die Freiheit, geschrieben von Nina Praun auf ihrer Schreibmaschine

Diesen Text habe ich – sehr spontan – auf einer echten alten Schreibmaschine getippt. Wie alle anderen Texte in diesem Blog auch. Also: Falls Rechtschreibfehler drin sind (und ja, das sind sie), dann heißt das nicht, dass ich keine Ahnung von Rechtschreibung habe – sondern dass ich sie beim wilden Heruntertippen einfach übersehen habe. (Denn wenn sie mir sofort auffallen, verbessere ich sie noch, mal mit Tippex, mal per Stift, wie ihr seht.)

Also: Ich entschuldige mich im Voraus für sämtliche Fehler. Aber dafür, dass ich das hier in einem Fluss runtergeschrieben habe, ist das Ergebnis doch eigentlich ganz gut, oder? 🙂

Über das Homeoffice

Über das Homeoffice.

Aus aktuellem Anlass dreht sich meine Kolumne heute um das Arbeiten im
Homeoffice, das derzeit auch blutige Laien ausprobieren müssen. Ja,
das ist hart, ja, das ist schwer - und ja, es werden große Herausforderungen
auf all euch Anfänger zu kommen. Doch lasst euch helfen von einem echten
Profi. Ich arbeite seit über zwei Jahren im Homeoffice, ich habe so einiges
erlebt, viel ausprobiert, noch viel mehr durchgemacht, und ich kann nun
rückblickend sagen: Es ist tough. Es ist ein Weg voller Tücken. Doch es
lohnt sich, ihn zu gehen. Um absoluten Beginnern eine gewisse Vorstellung
davon zu vermitteln, was in den nächsten Tagen und Wochen auf sie zukommen
wird, beschreibe ich hier exemplarisch einen vollkommen gewöhnlichen ersten
Tag im Homeoffice.

9 Uhr. Arbeitsbeginn! Erstmal einen Kaffee.
9.10 Uhr. So, jetzt geht's aber an den Schreibtisch. Hu, schön ist der ja
nicht... Vielleicht sollte ich mal aufräumen.
10 Uhr. Jetzt aber. Jetzt kanns losgehen. Ah, der Laptop ist ja noch gar
nicht hochgefahren... Ah, neue Updates! Hm.
10.02 Uhr. Na gut, wahrend der rechnet, kann ich ja noch kurz die Wäsche
machen.
10.24 Uhr. Und den Geschirrspüler ausräumen.
10.31 Uhr. So. Schauen wir mal in die E-Mails.
11.17 Uhr. Wo ist mein Kaffee? Schon wieder leer? Eigentlich könnte man
ja auch mal die Kaffeemaschine entkalken.
11.21 Uhr. Was wohl um die Uhrzeit so im Radio läuft? Billie Eilish??? Juhu!
11.47 Uhr. Wo waren wir bei den E-Mails...
12.13 Uhr. Jetzt ist aber mal Mittagspause. 
13.27 Uhr. Der Computer ist aber echt langsam heute. Ich lass besser mal das
Virenprogramm durchlaufen.
13.31 Uhr. Die Wäsche muss ich ja auch noch aufhängen!
13.52 Uhr. Vielleicht sollte ich mal bei den Kollegen anrufen.
15.47 Uhr. Die eine wichtige E-Mail sollte ich aber wirklich noch schreiben.
16.18 Uhr. Jetzt hab ich mir aber ein Stückchen Schokolade verdient. Und
einen Tee! Frische Luft schnappen wär ja auch gut, nur kurz am Fenster...
16.36 Uhr. Ich hab noch gar nicht in Facebook und Instagram reingeschaut,
fällt mir gerade auf.

18 Uhr. Jetzt ist aber wirklich Feierabend.

Ja, so wird er aussehen, der erste Tag im Homeoffice. Doch grämt euch
nicht: Das ist ganz normal. Und morgen wird's besser. (Kleiner Scherz, morgen
wird's genauso sein, aber in zwei bis vier Wochen seid ihr produktiv. Versprochen.)

Diesen Text habe ich – sehr spontan – auf einer echten alten Schreibmaschine getippt. (Wie alle anderen Texte in diesem Blog auch.) Also: Falls Rechtschreibfehler drin sind (und ja, das sind sie), dann heißt das nicht, dass ich keine Ahnung von Rechtschreibung habe – sondern dass ich sie beim wilden Heruntertippen einfach übersehen habe. (Denn wenn sie mir sofort auffallen, verbessere ich sie noch schnell. Ja, mit Tipp-Ex. Dann drüber tippen. Funktioniert perfekt!) Aber mal ehrlich: Dafür, dass ich das hier in einem Fluss runtergeschrieben habe, sind doch gar nicht soooo viele Fehler drin, oder? 🙂

Über die Muße

Über die Muße
Vor einiger Zeit bin ich über das Wort ' Muße' gestolpert. (Leg am Boden,
mitten im Wohnzimmer, keine Ahnung, wie es da plötzlich hingekommen ist.)
Beim allerersten Aufeinandertreffeh war ich etwas erstaunt: Ach, mit '8'
schreibt man das? Nicht mit 's', wie bei der 'Muse'? Hm, ne, mit 'B‘.
warum, weiß ich jetzt nicht, ist aber im Moment auch egal. Jedenfalls ist
die Muße eine wunderbare Sache, hab ich dann festgestellt. Es ist kein
Nichtstun, oder, nicht nur Nichtstun, sondern noch viel mehr. Nämlich

alles was (wichtig!) keine Arbeit ist, aber auch nicht alles, was Freizeit

ist, sondern wirklich nur Dinge, die man einfach so zum Spaß macht. Einfach

so zum Spaß! Ist das nicht toll? Aber, dritter Punkt (oder schon der vierte%

Es gelten nur die Sachen, die man auf eigenen Wunsch hin macht. '

Gut, kann ja nicht so schwierig sein, oder? Hm... Also Haushalt, Einkaufen,
Kochen, fällt bei mir schon mal weg. Das mache ich eigentlich, weil es sein
muss, ja, auch das Kochen - weil ich was Gutes essen will. Es macht mir
rein überhaupt nichts aus, wenn dieses gute Essen jemand anderes kocht «

im Gegenteil. Gut, dann also weiter: Fernsehschauen... Naja, eigentlich
nicht. Irgendwie hab ich da auch das Gefühl, das ist fremdbestimmt. Kann
ich nicht so gut erklären, aber so ist es eben. Lesen! Ja, lesen ist genau
meins. Sehr mußig fühl ich mich da. Manchmal auch beim Geschenke basteln
(mach ich freiwillig, müsste nicht sein) oder beim Zeichnen (mach ich auch
freiwillig, muss gar nicht sein). Gut, dann also: Mehr davon! Was noch?
Gitarrespielen (wird nichts, also mit der Gitarristen-Karriere, also: muss
auch nicht sein). Moment, ich denke ja viel zu kurz: Konzerte!!! Ja, da
staune ich jedes Mal wieder, wieviel Spaß die machen. Weggehen, überhaupt,
feiern (also frewillig, nicht zu Weihnachten...)! Ins Theater gehen! In
Museen! Das sind alles so Dinge, die man viel zu selten macht, und dann,
wenn man im Museum steht, denkt man siehe Mann, das sollte ich Jede Woche
tun. Snewboarden. Oder Skifahren. Ausflüge. Wandern. Reisen.
Hui, wenn ich es so betrachte, muss ich sagen: Das mach ich alles schon —
aber VIEL zu wenig. Stattdessen arbeite ich tagsüber und mache mir abends
Sorgen um meine Weihnachtsgeschenke (Anfang Dezember, ich habe noch KEINE).
Und genau das ist unser Problem: Dass wir ständig meinen, etwas tun zu!
müssen - dabei haben wir eigentlich alle Freiheit der Welt. Wir nutzen sie
nur nie. Nein, ganz falsches Wort, nutzen, wir genießen sie nur nie.
Erst im Genuss ist die Freizeit Muße. Das behaupte ich Jetzt einfach mal so.
Also: Ich schnappe mir nun meinen Tee mit Rum, mein Buch und setze mich an '
den Ofen. Und dann wird sie kommen, die Maße. Da bin ich mir ganz sicher.

Diesen Text habe ich – sehr spontan – auf einer echten alten Schreibmaschine getippt. (Wie alle anderen Texte in diesem Blog auch.) Also: Falls Rechtschreibfehler drin sind (und ja, das sind sie), dann heißt das nicht, dass ich keine Ahnung von Rechtschreibung habe – sondern dass ich sie beim wilden Heruntertippen einfach übersehen habe. (Denn wenn sie mir sofort auffallen, verbessere ich sie noch schnell. Ja, mit Tipp-Ex. Dann drüber tippen. Funktioniert perfekt!) Aber mal ehrlich: Dafür, dass ich das hier in einem Fluss runtergeschrieben habe, sind doch gar nicht soooo viele Fehler drin, oder? 🙂

Über das Auftreten

Über das Auftreten. Ein Blogartikel für den Schreibmaschinenblog, geschrieben von der Textrebellin Nina Praun auf der Schreibmaschine.

Diesen Text habe ich – sehr spontan – auf einer echten alten Schreibmaschine getippt. (Wie alle anderen Texte in diesem Blog auch.) Also: Falls Rechtschreibfehler drin sind (und ja, das sind sie), dann heißt das nicht, dass ich keine Ahnung von Rechtschreibung habe – sondern dass ich sie beim wilden Heruntertippen einfach übersehen habe. (Denn wenn sie mir sofort auffallen, verbessere ich sie noch schnell. Ja, mit Tipp-Ex. Dann drüber tippen. Funktioniert perfekt!) Aber mal ehrlich: Dafür, dass ich das hier in einem Fluss runtergeschrieben habe, sind doch gar nicht soooo viele Fehler drin, oder? 🙂

Über die Dinge, die passieren, wenn man etwas Neues wagt

Über die Dinge
die passieren
wenn man etwas
Neues wagt

Dies ist eine Liste über Dinge, die passieren, wenn man etwas Neues wagt.

Sie ist vollkommen vollständig, auf jeden und alles anwendbar und wurde

unendliche Male (von mir selbst) überprüft. Es ist also eine wirklich ab- 

solut verlässliche Liste.

Nun, da diese Fragen geklärt wären, fangen wir also an. 

Diese Dinge passieren, wenn man etwas Neues wagt:

1. Absolute Begeisterung: Wahnsinn! Juhuuu! Wie geil! Wie genial!!!!

2. Erstes Zaudern: Hm, ob das wohl wirklich so gut ist...?

3. Innerliches Überzeugen: Ach‚ das wird schon. Mach mal. So schlimm kann
es auch nicht werden.

4. Der Schock: OH NEIN, ES KANN S0 SCHLIMM WERDEN!!!!

5. Der Selbsthass: Wie kann ich nur so blöd sein, warum genau musste ich
sowas machen, ich bin doch echt so ein Depp...

6. Die Selbstaufgabe: Ich werde das nicht schaffen. Ich kann das nicht
schaffen. Niemand kann das schaffen. Oder andere können das schaffen,
aber ganz sicher nicht Du, Du Nullnummer!

7. Das Pflichtgefühl: Na, nun musst Du es aber durchziehen. Jetzt fang
doch mal wenigstens an, was zu tun.

&. Der Hoffnungsschimmer am Horizont: Na, das war doch jetzt eigentlich
ganz okay.

9. Das Tun: Ach, das kann ich ja noch machen, und das, und das auch, und
das auch, und das doch auch!!!

10. Die Überraschung: Boah, scheiße - das ist ja doch ganz geil geworden!

11. Die Freude: Wahnsinn! Juhuuu! Wie geil! Wie genial!!!! ’

So, das ist sie, die Liste. Wenn ihr in Zukunft ab und an mal daran denkt,
wenn ihr etwas Neues angeht, dann werdet ihr sehen: Jupp, stimmt. Genau
so ist das mit den neuen Sachen. Und eigentlich ist es ganz egal, ob man
das erste Mal ein Bild malt, ein Unternehmen gründet oder auf den Berg
steigt.
Beruhigend, oder? Am Schluss ist man wieder genau so glücklich wie am
Anfang. 
Was, das gefällt euch nicht? Na gut, dann... ist man eben am Schluss NOCH
glücklicher als am Anfang. Und wer jetzt immer noch keine Lust hat,
was Neues zu wagen, dem kann ich auch nicht helfen.

Diesen Text habe ich – sehr spontan – auf einer echten alten Schreibmaschine getippt. (Wie alle anderen Texte in diesem Blog auch.) Also: Falls Rechtschreibfehler drin sind (und ja, das sind sie), dann heißt das nicht, dass ich keine Ahnung von Rechtschreibung habe – sondern dass ich sie beim wilden Heruntertippen einfach übersehen habe. (Denn wenn sie mir sofort auffallen, verbessere ich sie noch schnell. Ja, mit Tipp-Ex. Dann drüber tippen. Funktioniert perfekt!) Aber mal ehrlich: Dafür, dass ich das hier in einem Fluss runtergeschrieben habe, sind doch gar nicht soooo viele Fehler drin, oder? 🙂

Über die Erreichbarkeit